Unser Schwerpunkt liegt auf der Wildnispädagogik - mit ein- bis mehrtägigen Programmen.
Gruppen, Familien und Einzelwanderer, die kein Programm gebucht haben, können sich ihren Aufenthalt dennoch abwechselungsreich gestalten: nutzen Sie z.B. unsere GPS-Geräte für Ihre Erkundungen der Umgebung! Oder folgen Sie auf dem Hof den Wassertropfen und erfahren Sie wissenswertes über den "Lebensquell Wasser"...
Neu sind deutsch-polnische Projekte, mit denen wir im Herbst 2009 begonnen haben (s. unten).
Jährlich variierend werden zur Zeit außerdem folgende kleinere Freizeitaktivitäten angeboten:
Floßfahrt – Auf einem Floß bzw. einem kleinen Ruderboot können die Gäste direkt auf unserem Liebichpfuhl „in See stechen“.
Bogenschießen – Unsere Zivis betreuen das Bogenschießprojekt in Drei Eichen, welches vor allem bei Kindern großen Anklang findet. Das Prinzip ist einfach: Mit selbstgebauten Bögen wird auf eine Zielscheibe geschossen und nebenbei alles Wissenswerte über Technik und Haltung erklärt.
Nachtwanderung – Sobald das letzte Tageslicht erloschen ist, nehmen wir Sie gerne mit auf eine nächtliche Tour durch Wald und Wiese. Hierbei werden verschiedene Stationen, sowie Spiele eingebracht, um vor allem die Wahrnehmung in der Dunkelheit zu schulen. Mit viel Glück und Ruhe ist dann auch so manches Wesen der Nacht zu sehen und zu hören.
Ballspiele – In unserem Spielekeller befinden sich zum Ausleihen und Zeitvertreiben u.a. Federballspiele, Fußbälle und sogar eine Tischtennisplatte. Schläger sind aber lieber von zu Hause mitzubringen.
Wikingerschach – Eine beliebte Beschäftigung für Jung und Alt. Mit Geschick und etwas Glück gewinnt die Mannschaft, die den König zuerst umwirft.
Musik – Instrumente von Flöte bis Trommel kann man ausleihen.
Geländespiel - Unsere Umgebung läd zu diversen Spielen und Übungen rund um Drei Eichen ein.
Musik, Spiel und Geschichten - mit Matthias BalkEin Programm für Kinder am Feuer - Die Elemente des Programms sind "indianische" Lieder (auch mit deutschen Texten!), Trommel & Didgeridoosound, gemeinsame Rhythmik, vieleicht ein Kreistanz oder ein lustiges Bewegungsspiel und ein Tier- bzw. Indianermärchen. Die Dauer des Programms ist ca. 90 Minuten. Ich finde heraus, auf was die Kinder Lust haben und kombiniere dann entsprechend die Elemente. Es soll Spaß machen! Kindergartenkinder hatten schon ihre Freude dabei, 12-jährige und auch Erwachsene. In den kälteren Jahreszeit findet das Programm bspw. in einem Tipi statt und durch eine einfache Gesichtsbemalung werden alle vorübergehend zu einem Stamm. Bitte mit Voranmeldung!
Für alle Angebote gilt: Nur bei vorheriger Absprache begleiten wir die Aktivitäten
Haben Sie schon mal daran gedacht, Ihre Karte, den Kompass und den Sextanten zu Hause zu lassen? Tun Sie es! Der neue Trend beim Wandern geht Richtung GPS, Geräte, die mittels Satellitenortung Geländeberechnungen auf wenige Meter genau vornehmen.
Diese GPS-Geräte können Sie hier in Drei Eichen ausleihen.
Mit diesen Multifunktionsgeräten können Sie vorgegebene Strecken ablaufen, Routen selber finden oder gar Schätze suchen ("Geo-Caching"). Das Gerät zeigt Ihnen jederzeit ihre momentane Position, Ihre Geschwindigkeit, Himmelsrichtungen oder gar eine kleine Karte an.
Geo-Caching
Der Trend zur modernen Schatzsuche ist mittlerweile ein regelrechter Volkssport geworden. An Hand von Koordinaten findet man überall auf der Welt sogenannte "Schätze". Auch in Drei Eichen und Umgebung kann man sich diesem Hobby widmen oder ungestört die ersten Schritte mit solch einem Gerät genießen. Hilfe erfahren Sie hier von unseren Mitarbeitern.
Routen
Es sind einige Ziele denkbar, also sprechen Sie uns an! Die 5km-Wanderung dauert 2 bis 3 Stunden und ist für Kinder ab 7 Jahren geeignet.
Bitte melden Sie sich vorher an, vor allem, wenn Sie Picknick wünschen!
Preise:
pro Gerät (mit Einführung) 4,00 €
pro Picknick 5,00 €
Begleitung pro Kleingruppe 20,00€
Für Schulklassen bitte anfragen!
In Drei Eichen könnt Ihr Euch über das Thema „Gesundes Wasser“ informieren und Wasser mit allen Sinnen erleben. Mithilfe eines Rundgangs durch Haus und Hof findet ihr heraus, wo Wasser herkommt, wie wir es in Drei Eichen gewinnen, wozu wir es nutzen –hier und zuhause und überall auf der Welt– und wie es in Drei Eichen wieder gereinigt wird und wo es dann hin fließt.
Laßt Euch neugierig machen, auf das Element Wasser! Es macht euch „quicklebendig“ – beim Spielen, Trinken, Duschen und bei Wasseranwendungen nach Pfarrer Sebastian Kneipp! Ihr seid gefragt: was wißt ihr schon über's Wasser, was wollt ihr mal ausprobieren? Schmeckt alles Wasser gleich? Welches trinkt ihr am liebsten? Und wie ist das bei Euch zuhause?
Habt ihr schon mal beobachtet, wie das Wasser bei einem heftigen Sommerregen auf dem trockenen Sandweg herabfließt, einen kleinen Fluß in Miniatur formt, um die Steine herum den Sand wegspült und schließlich in einer Pfütze Lehm und Humus ablagert? Habt Ihr schon mal dem Wirbel zugeschaut, der entsteht, wenn Ihr das Wasser in einer Flasche in Drehung bringt? Das passiert auch, wenn Ihr im Waschbecken den Stöpsel zieht…. Habt ihr schon mal mit Farbe in Kleisterwasser die Bewegungen des Wassers sichtbar gemacht?
Habt ihr Lust, das Leben in unserem Weiher unter die Lupe zu nehmen? Ihr werdet staunen, wer da alles im Wasser lebt und von guter Wasserqualität "berichtet"!
Wir freuen uns auf Euren Besuch und gemeinsame Erkundungen rund ums Wasser!
Viele spannende Anregungen könnt Ihr auch auf folgenden Websites finden:
www.creta.de/angebote/lernlab-wasser/index.htm
Wasser-Kreis-Lauf Flyerein deutsch-polnisches Projekt zu neuen Wegen in der Umweltbildung
erstmalige Vorstellung der Wildnispädagogik in Polen
für Pädagogen, Umweltfreunde und Naturinteressierte
Was steckt hinter dem Begriff Wildnispädagogik?
Warum steht er sowohl für einen pädagogischen als auch für einen persönlichen Weg?
Warum der Begriff Wildnis?
Sind wir Menschen Freund, Feind oder Teil der Natur?
Gibt es … Schöpfung, von denen wir bis heute abhängig sind?
Woher kommt unser heutiges Wissen über diese Dinge?
Mit welchen Schwierigkeiten ist die heutige Umwelterziehung konfrontiert?
Wie können Respekt vor und Liebe zu der Natur am wirksamsten gefördert werden?
Bietet die Wildnispädagogik neue Ansatzpunkte für die gemeinsame deutsch-polnische Umwelterziehung?
Um diesen und vielen anderen Fragen auf den Grund zu gehen, trafen sich vom 18. bis 20. September 2009 16 polnische Frauen und Männer und 7 Teammitglieder in einem wunderschönen Waldlager am Zabiniec See bei Zabice.
Die Vereine Naturschutzpark Märkische Schweiz und Fundacja Zielonej Doliny Odry i Warty hatten gemeinsam eine Begegnung organisiert. Schwerpunkt derselben bildete ein von der Wildnischule Wildniswissen durchgeführtes Grundlagenseminar zur Wildnispädagogik.
Begleitet von einer Dolmetscherin und einem Dolmetscher wurde zunächst den TeilnehmerInnen, ProjektleiterInnen und die WildnispädagogInnen Raum zum gegenseitigen Kennenlernen gegeben, und es wurden Einzelheiten über die kurz- und langfristigen Ziele des Projekts besprochen. Anschließend folgten zwei arbeitsreiche Tage, in denen sich Theorie und Praxis so abwechselten, dass sie immer wieder Bezüge zueinander hervorbrachten, Zusammenhänge verdeutlichten und sich so, in für die Teilnehmer überraschender Weise, gut ergänzten. Die Themen drehten sich beispielsweise um die Kommunikations-prinzipien des Kreises, die Grundlagen des Überlebens in und mit der Natur, das Alarmsystem der Tiere, Herstellung von Feuer ohne Streichhölzer, die vier Elemente, Naturmentoring, Lieder und Geschichten als verbindende und pädagogische Mittel und Netzwerktheorien. Rund um die Beschäftigung mit diesen Themen entspannen sich fachliche Gespräche in viele Richtungen und ein tieferer persönlicher Austausch zwischen allen Beteiligten.
Wie bereits im Verlauf der zwei Tage, war auch am Ende des Seminars für alle bei einer großen Austauschrunde Gelegenheit für abschließende Mitteilungen und Stimmungsbilder. Es wurde dabei deutlich, dass polnische Pädagogen, sei es beruflich, oder privat, im allgemeinen ganz ähnliche Sorgen haben wie ihre Kollegen in Deutschland. Sie suchen sowohl für die von ihnen Betreuten neue Perspektiven, um öfter und besser mit der Natur in Kontakt zu kommen, als auch für sich persönlich. Sie wissen, dass etwas grundlegendes fehlt. Einige haben bei diesem Seminar eine tiefe Sehnsucht entdeckt und zuordnen können. Viel Nachdenklichkeit ist darüber geweckt worden, wovon die jeweils persönliche Beziehung zur Natur geprägt sein kann: von Angst, Fremdheitsfgefühlen, Ohnmacht - oder auch von Vertrauen, Nähe und Dankbarkeit? Allen ist deutlicher geworden, wie durch die Kultivierung der ursprünglichen Natur (der Wildnis) der Respekt vor ihr immer mehr verloren gegangen ist, und so auch der Umgang mit ihren Ressourcen immer entfremdeter und leichtsinniger. Hochachtung ist aufgekeimt vor denen, die die altbewährten Lehren eines Lebens in Harmonie mit der Natur noch heute, gegen viele Widerstände, bewahren. Fast alle Teilnehmer haben vor, im Oktober 2009 am Folgeseminar in Drei Eichen (Besucherzentrum des Vereins Naturschutzpark Märkische Schweiz) teilzunehmen.
Das Projekt hat viel Freude gemacht und seine inhaltlichen Ziele sind erreicht worden. Es sind wertvolle persönliche Kontakte unter den Beteiligten entstanden, die Partnervereine und die Wildnisschule haben schöne und wertvolle Erfahrungen in der Zusammenarbeit gesammelt, und neue Partnerschaften zeichnen sich ab. Die Wildnispädagogik als Mittel der Umwelterziehung hat viele Interessierte und einige begeisterte Anhänger in Polen gefunden. Eigens hergestelltes deutsch-polnisches Informationsmaterial steht für weitere Aktivitäten zur Verfügung.
Unser Dank gilt dem Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz in Brandenburg, dessen Mittel dieses Projekt ermöglicht haben. Wir freuen uns, und hoffen auf weitere Anfragen zu solchen Seminaren von deutscher, polnischer und deutsch-polnisch gemischter Seite!
ein deutsch-polnisches Projekt in zwei Teilen
zum Thema Wildnispädagogik in der Umweltbildung
des Vereins Naturschutzpark Märkische Schweiz und der Fundacja Zielonej Doliny Odry i Warty
Teil 1: Grundlagen der Wildnispädagogik
... Wildnis? - Wo bitte? - Freund oder Feind? - Abhängigkeiten – Zusammenhänge –- Umwelterziehung heute - Der Mensch als Teil der Schöpfung - Was ist Wissen? – Selber machen – Respekt - Deutschland und Polen - Liebe zur Natur - Entdecken – Pädagogik – Tiefer suchen ...
Um diese Themen drehte sich das Seminar, das inhaltlich für manche bereits auf das vorangegangene Wochenende in Polen aufbaute, und für andere noch ganz neu war. Für alle war jedoch das gemeinsame deutsch-polnische Leben und Arbeiten nach den Methoden der Wildnispädagogik an diesem Wochenende etwas Unbekanntes, und somit auch ein kleines Experiment. Es waren 38 polnische und deutsche Frauen und Männer aus pädagogischen und verwandten Berufen, die sich vom 16. bis 18. Oktober 2009 im Tipidorf von Drei Eichen trafen, dem Besucherzentrum des Vereins Naturschutzpark Märkische Schweiz.
Während zweier intensiver Tage wechselten sich Theorie und Praxis so Weise ab, dass sie immer wieder wie von selbst Bezüge hervorbrachten und dadurch übergeordnete Zusammenhänge deutlich wurden.
Als Mittel dienten hierzu z.B. die Kommunikations-Prinzipien des Kreises, die Grundlagen des Überlebens in und mit der Natur, das Alarmsystem der Vögel, Glutbrennen, Holzkunde, die Wahrnehmung der vier Elemente, Naturmentoring, Tiere als Lehrer, Lieder als verbindende und pädagogische Mittel, Aufmerksamkeitstraining, Zerlegen eines Wildtieres und Geschichten, die das Wissen unserer Ahnen vermitteln. Aus der Beschäftigung mit diesen Themen heraus entspannen sich Gespräche in viele Richtungen; über Handwerkliches, über unser Weltbild, über Sorgen im Alltag – berufliche oder ganz persönliche, über Bilder und Vergleiche von Polen und Deutschen, schöne Erlebnisse in der Natur – Pädagogiken - kurz, es entstand ein immer tieferer Austausch zwischen allen Beteiligten.
Hierbei wurden die Teilnehmer außer von den Wildnispädagogen der Wildnisschule Wildniswissen von einer Sprachmittlerin und einem Sprachmittler, sowie von den Projektverantwortlichen begleitet. Es war viel Raum und Zeit zum persönlichen Kennenlernen, sowie dazu, sich mit den kurz- und langfristigen Zielen und Möglichkeiten dieses und ähnlicher Projekte zu beschäftigen.
Wie schon bei einem ersten Wochenende für ausschließlich polnische Teilnehmer, brachte spätestens die Abschluss-Austauschrunde deutliche Stimmungsbilder hervor, die zeigen, dass polnische Pädagogen, sei es beruflich oder privat, im allgemeinen ganz ähnliche Sorgen haben wie ihre Kollegen in Deutschland. Sie suchen sowohl für die von ihnen Betreuten, als auch für sich persönlich, neue Perspektiven, um öfter und besser mit der Natur in Kontakt zu kommen. Sie spüren, dass es sich hier um einen grundlegenden Mangel handelt, sowohl im Pädagogischen wie im Privaten. Einige haben bei diesem Seminar eine tiefe Sehnsucht in sich entdeckt und zuordnen können. Viel Nachdenklichkeit ist darüber geweckt worden, wovon die jeweils persönliche Beziehung zur Natur geprägt sein kann: von Angst, Fremdheitsfgefühlen, Ohnmacht? Oder auch von Vertrauen, Nähe, Dankbarkeit? Allen ist deutlicher geworden, wie durch die Kultivierung der ursprünglichen Natur (der Wildnis) der Respekt immer mehr verloren gegangen ist. Dadurch wird auch der Umgang mit den natürlichen Ressourcen immer entfremdeter und leichtsinniger. Hochachtung ist aufgekeimt vor denen, die die altbewährten Lehren eines Lebens in Harmonie mit der Natur noch heute, gegen viele Widerstände, bewahren.
Teil 2: Wildniswoche für Kinder
Direkt anschließend an das Wochenende der Erwachsenen begann die Kinderwoche. Eine kunterbunte Schar von 14 Mädchen und 20 Jungen – Deutsch und Polnisch sprechend – besetzte zwei Ferienwohnungen und das Tipidorf vom 18. bis zum 23. Oktober 2009.
Und, ähnlich wie die Erwachsenen zuvor, wurden sie gemeinsam ganz sanft in das Reich des Waldes, der Seen, des Feuers, des Lauschens, des konzentrierten Werkelns und der stillen Aufmerksamkeit entführt ...
Wandern zum großen Klobichsee, zur Silberkehle, zum Dachsberg und zum Poetensteig – Redekreise - gutes Feuerholz im feuchten Wald sammeln - beim Streichholztest sorgfältig sein und die Nerven bewahren - zur Belohnung Äpfel am selbstgemachten Feuer braten – Löffel schnitzen - Musik und deutsche und polnische Lieder am Lagerfeuer – richtig unauffälliges Schleichen – Fuchs und Hase spielen – Glutbrennen - Gutenachtgeschichten – dies sind nur einige von vielen Programmpunkten, durch die die Kinder geführt wurden – wiederum von zwei Wildnispädagogen, zwei Sprachmittler und dem Projektteam.
Nebenher hatten die Kinder viel Zeit, z.B. auf dem Spielplatz zu spielen, selbständig herumzukundschaften oder den kleinen See näher zu untersuchen oder mit dem Boot oder Floß zu befahren.
Im Laufe der Woche entwickelten sich zwischen den deutschen und polnischen Kindern immer öfter freundliche und freundschaftliche Interaktionen und selbständiges gemeinsames Spielen und Arbeiten. So fiel der Gruppe es nicht leicht, sich nach 5 langen und intensiven Tagen zu trennen.
Eine kleine Auswertung …
Das zunächst feuchte und kalte Wetter erwies sich als kaum hinderlich, da so die Vorzüge des Tipidorfs als Durchführungsort für das Wildnisprogramm von den kleinen und großen Teilnehmern gleich unter erschwerten Bedingungen geprüft werde konnte.
Dolmetschen kostet Zeit – das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass das Dolmetschen sich als positiv entschleunigend erwiesen hat: Fragen zur (vermeintlich?) sprachlichen Verständlichkeit führten oft zu allgemein interessantem und vertieftem Austausch. Die für das Projekt verpflichteten Dolmetscherin und Dolmetscher haben sich sehr gut ins Thema und die interkulturelle Situation eingefühlt, sich in der Kinderwoche an der Betreuung der Kinder beteiligt, und so mit Freude und Ausdauer ein großes Arbeitspensum bewältigt.
Die Inhalte des Seminars waren für die allermeisten Teilnehmer ein ungewohntes Gebiet und Lehr-und Lernmethode ungewöhnlich: Lernen macht Spaß und ist ganz einfach!
Der Austausch und die Verständigung zwischen den Partnern und den an Partnerschaft Interessierten hat erfreulich zugenommen. Viele neue und verbindliche Kontakte wurden zu polnischen Aktiven aus unterschiedlichen Pädagogik und Naturschutzbereichen geknüpft.
Die polnischen Lehrerinnen, die mit ihrer Klasse teilgenommen haben, waren sehr zufrieden mit dem gesamten Ablauf, der Betreuung und dem pädagogischen Konzept.
Das Projekt hat viel Freude gemacht. Die Wildnispädagogik als Mittel der Umwelterziehung hat viele begeistert - vor allem auch solche, die an Zusammenarbeit über die Grenze hinweg interessiert sind. Sie haben sich mit dem deutsch-polnischen Informationsmaterial zum Weitergeben gut eingedeckt.
Wir freuen uns über den Erfolg, und hoffen auf weitere Anfragen zu solchen und weiterführenden Seminaren und Kinderwochen von polnischer, deutscher und deutsch-polnisch-gemischter Seite!
… und ein paar nette Kommentare
... von Seminarteilnehmern:
… gefühlt, wie weit ich selbst von der Natur entfremdet bin … ehrlich gesagt, hatte ich ein eher langweiliges Seminar nach der Frontalmethode erwartet, nur dass es halt im Wald stattfindet … hat mich in glückliche Momente meiner Kindheit zurückversetzt … bin zur Ruhe gekommen …ich möchte Wildnispädagogik lernen …ein tolles Mittel, um sogar Null-Bock-Kindern Erfolgserlebnisse zu ermöglichen … so ein Angebot gibt es in Polen überhaupt nicht …
... von Kindern:
… bin noch nie vorher mit einem Boot oder einem Floß gefahren … habe nette deutsche und polnische Kinder kennen gelernt … das Wandern im Wald war toll ! … ich fand es überhaupt nicht kalt … ich werde jetzt im Deutschunterricht besser aufpassen … es macht so viel Spaß, am Feuer zu sitzen und zu erzählen … wann können wir wieder kommen? … weiß jetzt, wie man auf Polnisch Danke sagt: Dziękuję !
... von den polnischen Lehrerinnen:
… haben unsere Kinder richtig gern mit den deutschen zusammengearbeitet ... … dachte, dass nur meine Schüler von meiner Teilnahme profitieren werden, aber es ist genauso etwas für mich persönlich … es hat den Kinder sehr gut gefallen … dass dieses Konzept wirklich etwas Neues ist …
Die deutsch-polnische Broschüre, einen polnischen und den entsprechenden deutschen Flyer können Sie herunterladen.
Unser Dank gilt dem Small Projekt Fund und dem Netzwerkprojektefonds der Euroregion Viadrina des Europäischen Fond für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms für grenzübergreifende Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007-2013, durch dessen Mittel dieses Projekt ermöglicht wurde.
Einladung an deutsch-polnische und polnische Gruppen zum Wildnisaufenthalt mitten im weißen Winter der Märkischen Schweiz
In Fortführung der Herbstaktivitäten in Polen und mit deutsche und polnischen Gästen, konnten durch Unterstützung des Umwelt-und-Gesundheitsministeriums Brandenburg (MUGV) Schüler, v.a. aus Polen, in den Winterwald der Märkischen Schweiz eingeladen werden.
Davon konnten je rund 20 Kinder der Grundschulen in Górzyca und Slubice und mit je rund 10 Kindern auch die Partnerschulen Bertold-Brecht-Grundschule Buckow und Szkola Podstawowa Wierzbnow profitieren. Sie erlebten zauberhafte Tage - die sie zum größten Teil neugierig und fröhlich im Schnee verbrachten. Zum Glück wartete zwischendurch natürlich immer wieder das warme Haupthaus mit leckerem Essen und abends mit Kaminfeuer und Geschichten. Auch der Seminarraum wurde während der Zeit in Drei Eichen zum zweiten Zuhause - als Gruppenraum für Redekreise, Geschichten, Lieder, Spiele und Übungen.